17.03.2026
Waldhausen spricht sich für Abriss des alten Rathauses aus - Bürgermeister und Ortsvorsteher informieren über Wasserschaden und weiter
Groß war das Interesse an der Ortschaftsratssitzung in Waldhausen, die erstmals aufgrund des Wasserschadens im Gasthaus Blume stattfand. Ortsvorsteher Horst Kritzer und Bürgermeister Micha Bächle berichteten über den Wasserschaden im alten Rathaus, der zu sehr großen Beschädigungen geführt hat. Dargelegt wurde dabei auch, welche Sofortmaßnahmen getätigt wurden, aber dass auch die Versicherung für den Schaden am Gebäude nicht aufkommen wird. Ortsvorsteher Kritzer unterstrich die Notwendigkeit eines Treffpunktes für die Gemeinschaft im Ort. Bürgermeister Micha Bächle ging auf die Historie ein und zeigte die möglichen Varianten auf. Eine Sanierung des bisherigen Gebäudes wird als unwirtschaftlich gesehen. Daher sprach sich der Ortschaftsrat für einen Abriss des Gebäudes in Teilen (bis auf Grundmauern) oder komplett aus. Zu klären ist in den nächsten Monaten, wie es weitergeht. Eine Variante könnte ein eingeschossiger Neubau auf dem Keller sein oder auf den Grundmauern des ersten Stockes aufzubauen, wie Stadtbaumeister Volker Denglers skizzierte. Dabei kam aus der Bevölkerung auch die Anregung dies mit dem Feuerwehrgerätehaus zu kombinieren. Denkbar könnte aber auch sein, dass es keinen Neubau in Waldhausen gibt und ein Ausweichen in andere Räumlichkeiten erfolgen müsste. Als weitere Variante wurden die Überlegungen zum Umbau der Scheune auf dem Waldhauser Hof skizziert. Dabei geht es um die private Schaffung eines Festsaales mit Räumlichkeiten, die auch von der Dorfgemeinschaft genutzt werden könnten. Grundlage hierfür wäre ein Investitionskostenzuschuss der Stadt sowie die Wirtschaftlichkeit des Projekts. Diese Variante wurde bereits in Mistelbrunn mit Mariawald erfolgreich umgesetzt. Eine weitere Variante wäre analog zum Dorftreff in Bruggen, dass die Dorfgemeinschaft mit einem Zuschuss der Stadt sich federführend um einen Neubau kümmert und diesen dann auch später betreibt. Klar wurde auch das die Dorfgemeinschaft in nächster Zeit nicht auf die Räumlichkeiten zurückgreifen kann, da zunächst Grundsatzentscheidungen getroffen werden müssen, sowie die Finanzierung des Projekts diskutiert werden. Angesichts der finanziellen Lage der Stadt und den vielen Projekten wird dies eine Herausforderung, so der Bürgermeister. Er betonte, dass es ihm wichtig sei, dass es eine machbare und finanziell umsetzbare Lösung geben sollte.
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